Aktuelle Pressemitteilungen

StEA fordert Pilotprojekt für Frischeküche

Stadtelternausschuss kritisiert Verweigerungshaltung des Jugendamtes zu Pilotprojekt Frischeküche in den Altstadt Kitas

Mainz, 5.5.2019 – Der Stadtelternausschuss der Kitas in Mainz (StEA) hat die Weigerung des Jugenddezernenten Eckart Lensch, in Altstadt-Kitas ein Pilotprojekt für die Frischeküche in städtischen Kitas zu erproben, scharf kritisiert. „Die Blockade durch die Verwaltung bei diesem wichtigen Thema ist ein Armutszeugnis“, so Stea-Sprecherin Julia Schier, die auch Mitglied der Arbeitsgruppe zur Einführung der Frischeküche in städtischen Kitas ist.

Der Ortsbeirat Altstadt hatte die Durchführung eines Pilotprojektes in Altstadt-Kitas gefordert, um dabei wichtige Erfahrungen zu sammeln, wie die Umstellung auf Frischeküche stadtweit gelingen kann. Diese Forderung hatte der Jugenddezernent kürzlich abgelehnt und behauptet, ein solches Projekt könne erst nach Anschluss der Arbeit der AG Frischeküche gestartet werden.

„Hier wird die Arbeitsgruppe missbraucht, um die Einführung von frischem gesunden Essen in den Kitas zu verzögern, das ist eine absurde Verdrehung der Wirklichkeit und widerspricht allen Absprachen im Vorfeld. Ausdrücklich wurde seitens des Dezernenten ein Pilotprojekt im kleinen Rahmen schon kurzfristig in Aussicht gestellt, jetzt macht er gemeinsame Sache mit den Blockierern im Jugendamt, die aus Bequemlichkeit am liebsten überhaupt kein frisches Essen in den Kitas wollen.“, so Stea-Sprecherin Schier.

Die Verweigerungshaltung stelle auch in Frage, wie ehrlich es der Dezernent und die Verwaltung mit der Arbeitsgruppe zur Frischeküche meinen. „Wenn die AG lediglich ein Trick ist, um durch belangloses Herumreden das Thema bis nach den Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlen zu verschleppen und erst dann zu beerdigen, wenn sich die Wählerinnen und Wähler nicht mehr wehren können, wäre dies sehr undemokratisch. Wir Elternvertreter werden dieses Spiel jedenfalls nicht mitspielen.“, so Julia Schier.

Der Stadtelternausschuss fordere alle Parteien auf, in der nächsten Sitzung der AG und noch vor der Kommunalwahl sich klar zu der Frage zu äußern, ob sie ein Pilotprojekt unterstützen oder nicht. „Die Eltern sollten klar wissen, welche Parteien sie wählen müssen, um frisches gesundes Essen in den Kitas zu bekommen – und welche Parteien ihren Kindern weiterhin industriellen Einheitsbrei zumuten wollen. So funktioniert Demokratie: Offen sagen was man will, damit die Wähler dann eine politische Linie legitimieren können“, erläutert Julia Schier abschließend die Position des
Stea Mainz.

Auskünfte zu dieser Meldung erteilt gerne:
Andreas Winheller
Stea-Sprecher
a.winheller@lea-rlp.de
Telefon 06131 / 27 56 844
Mobil 0172 / 250 89 78

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Stea wählt neuen SprecherInnenkreis

Rekordbeteiligung an der Wahlversammlung 

Mainz, 29.11.2018 – Der Stadtelternausschuss der Kitas in Mainz (StEA) hat auf seiner Vollversammlung im Mainzer Rathaus turnusgemäß einen neuen SprecherInnenkreis gewählt. An der Versammlung nahmen 53 Delegierte der Mainzer Kitas teil. Stea-Sprecher Andreas Winheller: „Das ist absoluter Rekord und gibt den neu gewählten Sprecherinnen und Sprechern eine ganz breite Legitimation, sich engagiert für die Interessen der Eltern und Familien in Mainz einzusetzen.“

Wiedergewählt wurden aus dem bisherigen SprecherInnenkreis Niels Becker, Uta Körnig, Julia Schier und Andreas Winheller. Neu gewählt wurden Rogyar Eichinger (Kita Zagrebplatz) und Björn Witczak (Kita Zeughausgasse). Die Versammlung dankte dem alten SprecherInnenkreis für seine engagierte Arbeit im Interesse der Mainzer Eltern und Familien.

Im Mittelpunkt der inhaltlichen Diskussionen stand die Verpflegungsqualität in den städtischen Kitas. In den zahlreichen Wortmeldungen wurde durchgehend ein Verbesserungsbedarf betont. Diese Positionen werden die Vertreterinnen des Stea nun in die Arbeitsgruppe Kita-Verpflegung beim Sozialdezernenten einbringen. Die Versammlung bat die Stea-VertreterInnen, die Elternausschüsse der Kitas während der Arbeit der Arbeitsgruppe durch regelmäßige Zwischenberichte informiert zu halten und Transparenz über die aktuellen Diskussionen zu schaffen.

Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des neuen Stea-SprecherInnenkreises bildet die Durchsetzung der gesetzlichen Elternmitwirkungsrechte in den städtischen Kitas. Hier soll stärker darauf geachtet werden, dass die Stadt bei allen wesentlichen inhaltlichen Fragen die gesetzlich vorgeschriebene Anhörung der Elternausschüsse auch wirklich praktiziert. Ein erstes sehr gutes Beispiel stellt hier das durch Sozialdezernent Lensch veranlasste Anhörungsverfahren zur Pädagogischen Rahmenkonzeption der städtischen Kitas dar.

Als Vertreter des Stea im Jugendhilfeausschuss der Stadt Mainz wurde wieder Andreas Winheller benannt, den Stea in der AG Kindertagesbetreuung des JHA vertreten werden Niels Becker, Julia Schier, Andreas Winheller und Björn Witczak.

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